Staatsfeind Journalist

Türkei: Nach dem Putschversuch verschärft das Regime die Verfolgung missliebiger Journalisten

Von Peter Schaber
Reporter werden in der Türkei schon lange verfolgt: Protestaktion gegen Verhaftungen am 21. Juni in Istanbul (REUTERS/Osman Orsal)
Reporter werden in der Türkei schon lange verfolgt: Protestaktion gegen Verhaftungen am 21. Juni in Istanbul
  •  (wikimedia.org/Commons/Jacopo Werther/CC BY-SA 4.0)

    Geldfälscher des Tages: Gioiosa Ionica

    Gioiosa Ionica im Süden Italiens gibt eigenes Geld heraus. Der Zehn-Euro-Schein zeigt das Bild Che Guevaras, auf dem 20-Euro-Billet ist Hugo Chávez zu sehen und den 50er ziert Karl Marx

  • Das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will für alle da sein. Frauenförderung steht allerdings nicht im Zentrum. Um »militante Linke« kümmert sich das Haus jedoch mit rührender Besorgnis, auch nach Ende der sogenannten Extremismusklausel. Projekte aus dem Ministerium wenden sich auch gegen Antifaschisten. (Jens Kalaene/dpa- Bildfunk)

    Die Fördertöpfe der Ministerin

    Das Familienministerium macht seine Zahlen nicht transparent. Ein Datensatz gibt nun erstmalig Aufschluss über die Förderpolitik des Hauses

    Von Marvin Oppong
  • 1969 waren 21 Männer und Frauen der Black Panther Party wegen Verschwörung zu Anschlägen auf Polizeiwachen angeklagt. Das New York City Police Department hatte gezielt auf deren Kriminalisierung hingearbeitet. Die Bürgerrechtsaktivisten wurden am 13. Mai 1971 in allen Punkten freigesprochen (Solidaritätsdemonstration in New York City 1970) (picture alliance / ZUMA Press)

    »Spalten und schwächen«

    Wie die New Yorker Polizei zusammen mit FBI »Counterintelligence«-Programme auflegte und systematisch politisch missliebige Organisationen wie die Black Panther Party überwachte, bespitzelte und infiltrierte

    Von Jürgen Heiser
  •  (privat)

    »Das ist eine absolut verfehlte Politik der EU«

    Sie sammeln Spenden, um ein Boot zu kaufen, mit dem Sie im Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken bewahren wollen. Auch zuvor haben Sie sich schon in der Hilfe für Geflüchtete engagiert

    Interview: Claudia Wrobel
  • Der Lobbyverband der Exil-Puertoricaner NPRA stellt sich gegen die Kolonialherrenart in Washington (REUTERS/Alvin Baez)

    Lobby gegen Kolonialstatus

    Exil-Puertoricaner gründen eigene Interessenvertretung in den USA und fordern »Dekolonisierung« ihrer Heimat

    Von Jürgen Heiser
  • Ein Reporter beaobachtet John Cryan, den Vorsitzenden der »gefährlichsten Bank der Welt« (Arne Dedert/dpa- Bildfunk)

    Kein Non-Profit-Geschäft

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) bezeichnete das Geldhaus in einer Studie als »gefährlichste Bank der Welt«. Zu stark verwoben sei die Deutsche Bank mit der Weltwirtschaft

    Von Simon Zeise
  • Freie Fotografen müssen meist nicht nur hinter ihren Honoraren herlaufen – hin und wieder gibt es auch noch Ärger mit der Polizei oder mit Demonstranten (Christian-Ditsch.de)

    »Alle zahlen Dumpinghonorare«

    Die Nachrichtenagentur AFP will ihren freien Fotografen Knebelverträge aufdrücken. Das ist in der Branche üblich. Gespräch mit Cornelia Haß

    Interview: Gitta Düperthal
  • Wer wird Katharina Krügersʼ Vorhand in Rio etwas entgegensetzen können? (Julian Stratenschulte/dpa - Bildfunk)

    Plopp, plopp, plopp

    Gerade mal 26 und schon zum dritten Mal beim sportlichen Höhepunkt jedes Athleten dabei: Die Berlinerin Katharina Krüger wird Mitte September die Paralympics in Rio de Janeiro erleben

    Von Klaus Weise

Zitat des Tages

Ich wollte Erdogans Stimme hören, seinen Geist ergründen, seine Lippen in Bewegung sehen, seine Augen. Ab und zu bewegte er seine Füße. Sonst nichts.
Bild-Kolumnist Franz Josef Wagner am Mittwoch über das ARD-Interview mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan