Zum Inhalt der Seite

Belfast: Regierungschef nimmt Auszeit

Belfast. Nach Enthüllungen über eine Affäre seiner Frau und mögliche finanzielle Begünstigungen ihres Liebhabers hat Nordirlands Regierungschef Peter Robinson seinen vorübergehenden Rückzug aus der Politik angekündigt. Robinson werde eine sechswöchige Auszeit nehmen, teilte der Sprecher des nordirischen Parlaments in Belfast am Montag mit. Unternehmensministerin Arlene Foster werde in dieser Zeit sein Amt ausüben. Robinson bestreitet, über die mutmaßlichen Verfehlungen seiner Frau Bescheid gewußt zu haben. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, daß die 60jährige Iris Robinson 2008 eine Affäre zu einem damals 19jährigen unterhalten hatte. Robinson, die ebenfalls Politikerin ist, soll ihrem Liebhaber zu Zuschüssen in Höhe von 56000 Euro für die Eröffnung eines Cafés verholfen haben. (AFP/jW)
junge Welt

Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?

Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.

Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Danke für Deine Spende.
Sie macht junge Welt Journalismus erst möglich.
Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2010, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!