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25.01.2008 / Inland / Seite 2

»Die Privatfirmen haben uns schon unterwandert«

In der Uniklinik Frankfurt/Main hat die Politik der hessischen CDU zu chaotischen Zuständen geführt. Ein Gespräch mit Elke Kreiss

Gitta Düperthal
Elke Kreiss ist Personalrätin beim Uniklinikum Frankfurt/Main und ver.di-Vertrauensfrau

Sie haben sich als Interessenvertreterin der 3500 Beschäftigten in der Frankfurter Uniklinik in einem offenen Brief an den hessischen Ministerpräsident Roland Koch (CDU) über die Arbeitsbedingungen beschwert. Ist der Druck auf Pflegekräfte, Reinigungspersonal und Verwaltungsangestellte so groß?

Durch immer schlechter werdende Arbeitsbedingungen haben wir eine hohe Fluktuation. Kaum jemand möchte zu den jetzigen Bedingungen noch arbeiten. Deshalb kommen viele neue Kräfte nur vorübergehend, sie suchen sich umgehend eine bessere Arbeit. Das ist für ein Krankenhaus fatal. Denn es bedeutet für uns: Kaum ist jemand eingearbeitet, dreht er sich auf dem Absatz um und geht. Folge: Die Beschäftigten sind durch den ständigen Personalmangel und die daraus folgende permanente physische und psychische Überlastung entnervt. Außerdem geht das an Fallpauschalen orientierte und nach ...

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