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25.01.2008 / Feuilleton / Seite 13

Bessere Sendezeiten

Ein Dokfilm auf dem Sundance-Festival hat Unvorstellbares bewirkt: Solidarität mit Mumia Abu-Jamal im US-amerikanischen Mainstream

Annette Schiffmann
Der Wirbel ist groß: Auf dem wichtigsten unabhängigen Filmfestival der Vereinigten Staaten geht es zur Zeit um deren bekanntesten Todeskandidaten. Etwa 600 Filmemacher haben sich für die Sektion »World Documentary« beworben – als einer von nur 16 hat es Marc Evans in den Wettbewerb beim diesjährigen Sundance-Filmfestival in Utah geschafft. Die Premiere seines Beitrags über Mumia Abu-Jamal, »In Prison My Whole Life«, fand am vergangenen Sonntag vor ausverkauftem Haus im Hollywood-Kino von Saltlake City statt – mit der öffentlichen Unterstützung von Amnesty International. Die Organisation hat zum ersten Mal einen Film mit ihrem Logo versehen. »Er ist absolut bestechend – hervorragend recherchiert, parteilich für Gerechtigkeit und politisch völlig unabhängig«, erklärt der ehemalige britische Generalsekretär der Organisation, Piers Bannister. »Ich habe diesen Fall seit vielen Jahren ganz genau verfolgt und mich für diesen Film sehr eingesetzt.«

Die Story: Der ...

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