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19.01.2008 / Inland / Seite 5

Katastrophale Zustände an Hessens Kliniken

Beschäftigtenvertreter fordern gesetzliche Mindeststandards bei Personalbesetzung

Gitta Düperthal
Die Zustände im hessischen Gesundheitswesen seien »nicht mehr hinnehmbar«, so der Tenor einer Versammlung von rund 100 Betriebs- und Personalräten aus Kliniken, Heimen und Behinderteneinrichtungen am Donnerstag abend in Frankfurt am Main. Mit der von ver.di organisierten Veranstaltung wollten die Beschäftigtenvertreter Druck für ihre Forderung nach gesetzlichen Personalmindeststandards machen. Eine Woche vor den hessischen Landtagswahlen waren Parteienvertrerter geladen, um Rede und Antwort zu stehen. »Nach der Wahl wollen wir den Dialog fortsetzen«, kündigte ver.di-Sekretär Georg Schulze-Ziehaus an.
Thomas Spies, gesundheitspolitischer Sprecher der Landes-SPD, zeigte sich der gewerkschaftlichen Forderung gegenüber offen. Selbst in Kindergärten werde das Zahlenverhältnis von Kinder und Erziehern festgelegt. »Warum also nicht in Krankenhäusern?« Spies verwies auf Studien aus den USA, denen zufolge die Mortalitätsrate privatisierter und personell unterbesetz...

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