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17.01.2008 / Titel / Seite 1

Nokia-Aus mit EU-Hilfe

Peter Wolter
Aus spontaner Wut über die beabsichtigte Schließung des Nokia-Werkes in Bochum haben die Beschäftigten am Mittwoch kurzzeitig alle Zufahrten zum Betrieb blockiert. Eine Werksbesetzung oder andere Arbeitskampfmaßnahmen scheiden nach Angaben des Betriebsrates jedoch vorerst aus – zunächst soll versucht werden, über Medien und Politik soviel Druck aufzubauen, daß der finnische Konzern seine Entscheidung rückgängig machen muß. Der Betriebsratsvorsitzende des Bochumer Opelwerkes, Rainer Einenkel, teilte vor Nokia-Beschäftigten mit, sein Gremium habe einstimmig einen Solidaritätsstreik beschlossen, falls das Werk tatsächlich geschlossen werde.

Sollte Nokia an seiner Entscheidung festhalten, würden allein aus dem Bochumer Werk 2300 Kolleginnen und Kollegen entlassen. Zusätzlich würden etwa 1000 Zeitarbeitskräfte und ebenso viele Beschäftigte von Zulieferfirmen ihren Arbeitsplatz verlieren. Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) wären auch...

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