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15.01.2008 / Feuilleton / Seite 12

Der »Rhön-Patient«

Wirtschaft als das Leben selbst

Helmut Höge
Die Infrastruktur hört auf, eine zu sein, wenn dabei die Konkurrenz eingeführt wird«, behauptet Robert Kurz. Eine solche Entwicklung wurde ab 1989 nahezu weltweit durch Privatisierungen eingeleitet.

In der BRD ging 1989 das erste Krankenhaus an die Börse. Seitdem empfehlen FAZ-»Analysten« ihren Kunden regelmäßig, Aktien der »Rhön-Klinikum AG« zu kaufen. Und diese wiederum erwirbt mit dem Kapital ein Krankenhaus nach dem anderen – bis jetzt 46 Stück. Daneben will die Rhön-Klinkum AG zusammen mit der Siemens AG elektronische Patientenakten an ihren 10000 Krankenbetten installieren (»E-Health«). Der Vorstand der Schutzgemeinschaft deutscher Kapitalanleger, Harald Petersen, freut sich: »Rhön macht die Patienten gesund und die Aktionäre glücklich.« Der Rhön-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Pföhler, der einst für die öffentlich-rechtliche Verfassung von Kliniken stritt, meint, daß die öffentliche Hand den Investitionsstau in den deutschen Kliniken, der 50 Milliard...

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