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31.12.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Forschung auf Japanisch

Nippons Walfangflotte auf dem Weg zur Antarktis. 1000 Meeressäuger sollen getötet werden. Umweltschützer streiten über Australiens Reaktion

Stephen de Tarczynski, IPS
Australiens neue sozialdemokratische Regierung unter Premierminister Kevin Rudd zeigt sich entschlossen, gegen das von Japan immer wieder boykottierte Walfangverbot vorzugehen. Das Instrumentarium reicht von diplomatischen Initiativen und internationaler Zusammenarbeit bis zur Überwachung der japanischen Walfangflotte (jW berichtete). Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt diese Pläne als wirksame Druckmittel gegen den illegalen Walfang, die Organisation Sea Shepherd, die sich dem Schutz der Meeressäuger verschrieben hat, kritisiert sie als zu milde.

Es wird damit gerechnet, daß die seit Mitte November nach Süden ausgelaufene japanische Walfangflotte in dieser Saison etwa 935 Zwergwale und 50 Finnwale zu, wie es heißt, »wissenschaftlichen Zwecken« abschlachtet. Den ebenfalls geplanten Fang von bis zu 50 Buckelwalen hat Japans Regierung auf internationalen Druck hin vorerst abgesagt. Ein seit 1986 bestehendes Moratorium der internationalen Walfangk...

Artikel-Länge: 3890 Zeichen

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