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22.12.2007 / Inland / Seite 8

»Bis zu zehn Täter prügelten auf Theatergruppe ein«

Kritik an Polizei und Staatsanwaltschaft nach Neonaziübergriff von Halberstadt. Bisher nur vier Angeklagte. Gespräch mit Kevin Stützel

Claudia Wangerin
Kevin Stützel ist Mitarbeiter der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt in Madgeburg

Sie betreuen die Opfer eines Neonaziangriffs in Halberstadt am 9. Juni. Fünf Mitglieder eines Theaterensembles waren dabei schwer verletzt worden. Welche Versäumnisse werfen Sie der Staatsanwaltschaft im laufenden Prozeß gegen vier der mutmaßlichen Täter vor?

Die Befragung der Opfer erfolgte auf eine sehr problematische Art und Weise. »Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um«, war eine Bemerkung der Staatsanwaltschaft, nachdem eine Betroffene ausgesagt hatte, daß sie zum Ort des Geschehens zurückgegangen war, um den Angreifern zu sagen, daß sie aufhören und abhauen sollen. Von zwei Vertretern der Staatsanwaltschaft hat nur einer versucht, auch die Perspektive der Betroffenen einzunehmen. Vom zweiten kamen zum Teil Fragen, mit der offenbar die Glaubwürdigkeit der Geschädigten erschüttert werden sollte.

Wie bewerten Sie die Kritik an den polizeilichen Ermittlungen?

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