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30.03.1999 / Ausland / Seite 0

Ende der Nachkriegszeit

Wie Jugoslawien zerstört wurde (Teil I)

Hannes Hofbauer

Der 24. März 1999 markiert das Ende der europäischen Nachkriegszeit. In einem beispiellosen Akt militärischer Aggression haben die 19 NATO-Staaten unter Führung der USA den Krieg nach Jugoslawien getragen. Erstmals seit 1945 ist damit ein souveräner europäischer Staat angegriffen worden. Die nordatlantische Allianz, die sich wenige Tage zuvor bis an die belorussische Grenze und in die Pußta hinein ausdehnen konnte, hat damit einen völkerrechtlichen Präzedenzfall geschaffen. Die Spielregeln internationaler Politik sind außer Kraft gesetzt. Mit ihrer Militarisierung tritt sie in eine neue Phase.

Die westliche Wertegemeinschaft hat den Angriff auf Jugoslawien mit der Mißachtung von Menschenrechten im Kosovo gerechtfertigt. Der Bombenterror aus Kampfflugzeugen im Dienste der Menschenrechte stellt allerdings dieses Bekenntnis in die Tradition des universalistischen abendländischen Machtanspruchs, der vom großen Schisma über die Kreuzzüge bis zum Kampf gegen...

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