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06.11.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Im ersten Stock

Die Armut zieht nach oben. Der vierte Band des Projektes Klassenanalyse@BRD der Marx-Engels-Stiftung Wuppertal ist erschienen

Michael Mäde
Im Oktober 2006 irrlichterte kurz eine Debatte durch die Mainstreammedien, die – zumindest vergleichsweise – etwas mit der Realität in diesem Lande zu tun hatte. Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) entdeckte das »abgehängte Prekariat«, und ein bekennender Liebhaber des Pfälzer Weins, im Nebenjob SPD-Vorsitzender, machte sich öffentlich Sorgen um eine Unterschicht, die sich ihrem Schicksal ergeben habe.

Damit hatte die sogenannte Unterschichtendebatte begonnen. Sie sollte sich in der Folge als nicht mehr vollständig kanalisierbar erweisen.

Handlungsrahmen

Die Marx-Engels-Stiftung nahm diese Debatte zum Ausgangspunkt, um den Zusammenhang von Prekarisierung und Klassenwiderspruch zu analysieren. Unter dem Titel »Mehr Profite –mehr Armut« stellt sie den nunmehr vierten Band ihres Projektes Klassenanalyse vor. Die zutreffende Feststellung lautet: »Die Armut ist vom Keller in den ersten Stock der Gesellschaft gezogen.« Die sechs Autoren des Bandes b...

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