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16.10.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

»Schuld sind die neoliberalen Eliten«

Die Hartz-Gesetze stellen eine Art »Verfolgungsbetreuung« dar. Sie sind wichtiges Element beim Aufbau eines autoritären Staates. Ein Gespräch mit Reinhold Bianchi

Gitta Düperthal
Reinhold Bianchi ist Psychoanalytiker und Ko-Autor des Buches »Solidarisch Mensch werden – psychische und soziale Destruktion im Neoliberalismus und Wege zu ihrer Überwindung« (VSA).

Berufstätigkeit ist für Menschen ein wichtiges Element, um im Alltag Selbstbewußtsein zu entwickeln und soziale Bindungen aufzubauen. In Niedriglohnjobs arbeitende Menschen werden aber häufig krank machenden Arbeitsbedingungen unterworfen. Nach Verlauf der Probezeit wird oft gekündigt. Bei der Arbeitsagentur herrscht das Interesse, Klienten möglichst schnell wieder in Arbeit zu bringen. Das bedeutet meist, daß Arbeitsbedingungen und Bezahlung beim nächsten Job noch schlechter werden. Zumutbar ist alles, heißt die Devise. Wie schätzen Sie die psychischen Folgen ein?

Diese Abwärtsspirale beinhaltet im wesentlichen Entwertungs- und Ausgrenzungserfahrungen, die Depressionen und Verzweiflung hervorrufen. Ein rigider bürokratischer Apparat behandelt die Betroffenen als Last, die mög...

Artikel-Länge: 3222 Zeichen

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