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15.10.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Zittern in der City

Kein Ende der Immobilienkrise in den USA. Auch in Großbritannien und Spanien stehen gewaltige Spekulationsblasen vor dem Platzen

Steffen Bogs
Alles läuft wieder gut, suggerieren zahlreiche Medien, Bankenvorstände und Regierungsvertreter, wenn es um die Lage an den Finanzmärkten geht. Liquiditätsspritzen der Zentralbanken und die Zinssenkung in den USA haben die globale Finanzkrise vermeintlich eingedämmt. Doch an deren Ausgangspunkt, den US-Immobilienmärkten, schwelt die Krise weiter und könnte schnell erneut zum Flächenbrand werden.

2,5 Millionen US-Haushalte sind in den kommenden 18 Monaten von Anpassungen der Hypothekensätze betroffen – Anpassungen nach oben. Die Leitzinssenkung der US-Notenbank beeinflußt nur die kurzfristigen Zinssätze. Diesmal jedoch signalisierte sie den Kreditgebern, daß die Inflation zunehmen wird. Das drückt langfristige Zinsen nach oben und erhöht die Hypothekenzinsen für neue Darlehen mit festem Zinssatz. Auch ist der Referenzzinssatz im Interbankengeschäft für den jeweiligen Währungsraum aufgrund der anhaltenden Kreditklemme weiterhin hoch. Dieser bestimmt wiederum...

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