13.03.1999 / Inland

Kriminalisierung der Kurden verurteilt

Kurdisches Zentrum fordert politische Lösung des Konflikts

Peter Murakami

Mit einer umfangreichen Presseerklärung wandte sich das Kurdische Zentrum in Berlin-Kreuzberg am Freitag an die Öffentlichkeit, um insbesondere die deutsche Regierung und Politiker zu bewegen, einen Dialog mit den Kurden zu beginnen, statt den Konflikt weiter zu verschärfen und den Kurden mit Abschiebung zu drohen.

»Mit dem international unterstützten völkerrechtswidrigen Komplott der Verschleppung des Vorsitzenden der PKK, Abdullah Öcalan, hat die Weltgemeinschaft, insbesondere die europäische Regierung, sich jeglicher Verantwortung und Verpflichtung zu einem friedlichen Dialog in der Kurdistanfrage entzogen«, heißt es in der am Freitag vorgestellten Presseerklärung.

Besondes scharf kritisierten die Mitarbeiter des Zentrums die Äußerungen deutscher Politiker, »Kurden sollen ihre Konflikte nicht auf deutschem Boden austragen«. Diese Äußerung sei be...

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