Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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07.09.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kraft durch Frust bei VW?

Drohkulisse für Beschäftigte in Wolfsburg: Porsche-Chef Wiedeking stellt Haustarifvertrag im Falle einer Übernahme in Frage. Erweiterte Mitbestimmung gefährdet

Klaus Fischer
Die Fachleute sind sich einig: Die Übernahme der Mehrheit bei Volkswagen durch Porsche ist nur eine Frage der Zeit. Auch Wendelin Wiedeking, Konzernlenker des Sportwagenbauers aus Stuttgart-Zuffenhausen, sinniert inzwischen laut über das Danach. Im Falle einer mehrheitlichen Übernahme von VW stellte Wiedeking den dortigen Haustarifvertrag und die besondere Mitbestimmung zur Disposition. »Sollten wir eines Tages ein Konzern sein, werden sicherlich einige Themen auf die Tagesordnung kommen«, ließ der Porsche-Vorstandschef in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der Stuttgarter Nachrichten schon mal gucken. Es dürfe bei Volkswagen »keine heiligen Kühe geben, denn die gibt es auch bei Porsche nicht«.

Zwerg schluckt Riese

Das klingt ein wenig arrogant, vor allem wenn man bedenkt, daß Porsche im Vergleich zum VW-Konzern eher Werkstattgröße hat. Volkswagen, mit 340000 Beschäftigten, einem Umsatz von 100 Milliarden Euro und fünf Millionen produziert...

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