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27.08.2007 / Ansichten / Seite 8

Lebensgefährlich

Mehdorn will Geld, keine Kontrollen

Daniel Behruzi
Die geplante Privatisierung der Deutschen Bahn AG könnte für die Fahrgäste nicht nur teuer, sondern auch lebensgefährlich werden. Das machen Änderungswünsche von Hartmut Mehdorn am vorliegenden Gesetzentwurf zur Privatisierung des Konzerns deutlich. Die laut Wirtschaftswoche zu einer Anhörung im Bundestag schriftlich eingereichten Vorschläge des Bahn-Chefs belegen, worum es diesem geht: Staatszuschüsse einsacken, Profite an die Anteilseigner weiterreichen oder bei internationalen Einkaufstouren verschleudern – und das hiesige Schienennetz verrotten lassen.

Der Bund soll dem von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) vorgelegten Gesetzentwurf zufolge der Bahn AG nach deren Kapitalprivatisierung jährlich 2,5 Milliarden Euro für die Instandhaltung des Schienennetzes überweisen. Doch Mehdorn hat offenbar nicht vor, dieses Geld entsprechend seines Zwecks zu verwenden. Deshalb will er die im Entwurf vorgesehenen Kontrollen und Sank...

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