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17.08.2007 / Ausland / Seite 6

33 »kritische Punkte«

Zweite Reform der venezolanischen Verfassung seit 1999. Plebeszit entscheidet

Harald Neuber
Offenbar hatte Hugo Chávez mit der sofort einsetzenden Kritik gerechnet. »Was diesen Entwurf ausmacht, habe allein ich zu verantworten«, erklärte Venezuelas Staatschef bei der Präsentation der Konzeption für eine neue Verfassung am Mittwoch nachmittag (Ortszeit) in der Nationalversammlung. Mit dem Bekenntnis kokettierte er mit seiner Rolle als Feindbild für die Opposition. Denn schon lange bevor der Vorschlag für eine reformierte Verfassung publik wurde, hatte das gegnerische Lager eine Kampagne gegen die Initiative gestartet. Chávez versuche, Venezuela zu »kubanisieren« und er wolle die »Macht an sich reißen«, hieß es in Unkenntnis des von seinen Autoren bislang sorgsam gehüteten Textes.

Überraschend war für viele Be­obachter nun das geringe Ausmaß der geplanten Novellierung: Gerade einmal 33 der insgesamt 350 Artikel sollen erneuert werden – das sind weniger als zehn Prozent. In Anbetracht des politischen Feldzugs, den die Opposition in den vergangenen W...

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