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16.08.2007 / Feuilleton / Seite 12

Kleine Ratlosigkeiten

Deutsch-polnische Beziehungen: »Am Ende kommen Touristen«, ein Spielfilm über die Gedenkstätte Auschwitz

Anne-Lydia Mühle
Ein zärtliches Lächeln auf den Lippen, immer wieder fliegt ein kleiner Scherz hin und her. So fahren der Deutsche Sven und die Polin Ania nebeneinander auf ihren Rädern. Eine beginnende Liebe, ein warmer Sommertag und ein langer Zaun mit Stacheldraht. Der Zaun von Auschwitz. »Am Ende kommen Touristen« ist Robert Thalheims Diplomfilm über die Gedenkstätte im ehemaligen KZ Auschwitz-Birkenau und die angrenzende Stadt Oswiecim.

Wie lebt es sich heute in Oswiecim? Wie küßt man sich in dem kleinen Städtchen neben dem KZ? Hauptfigur Sven Lehnert, gespielt von Alexander Fehling, leistet seinen Zivildienst in der Begegnungsstätte des Lagers. »Ich wollte eigentlich in einem Jugendclub in Amsterdam arbeiten, aber dort war keine Stelle mehr frei«, erzählt er der liebreizenden Dolmetscherin und Museumsführerin Ania Lanuszewska gleich, als er sie kennenlernt. Die Rolle der Ania wird gespielt von der polnischen Schauspielerin Barbara Wysocka. Eine erdrückende Stimmung ...

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