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14.07.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ungarn spart sich krank

Serie: Problem Resteuropa: Wie steht es um die politisch hofierten, aber aus Sicht der Konzerne wirtschaftlich unbedeutenden EU-Staaten?

Tomasz Konicz
Budapest, Puszta, Balaton – viel mehr fällt dem Durchschnittseuropäer kaum zu Ungarn ein. Vielleicht noch dies – das kleine Land an der Donau sonnte sich seit 1990 in der politischen und wirtschaftlichen Gunst der europäischen Anführermächte – vor allem der BRD. Hatte doch das Lieblingsurlaubsland der DDR-Bürger seinen Teil zur »deutschen Wiedervereinigung« beigetragen. Heute zählt es quasi zu Resteuropa. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von knapp 90 Milliarden Euro (BRD: 2300 Milliarden) zählt es zu den ökonomischen Zwergen, und nur bei EU-Gipfeln werden dessen Repäsentanten als Stimmvieh gebraucht, Leute wie Ferenc Gyurcsany beispielsweise, Ministerpräsident seit 2004 und Vorsitzender der sozialistischen Partei MSZP.

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