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10.07.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Gemeindebriefe vom Ein-Euro-Jobber

Postverteilen für die Caritas: Wohlfahrtsverbände haben Glück mit billigen Ein-Euro-Jobs

Gitta Düperthal
Wer hat eigentlich Chancen aufgrund von Ein-Euro-Jobs? Fragt Triwoko Karmino vom Landeserwerbslosenausschuß ver.di Hessen bei der Fachtagung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) dieser Tage. Chance heißt Glück, das sei im Lexikon nachzulesen. Die Antwort ist für Karmino glasklar: »Die Jobber selber nicht. Aber die Träger der Jobs, die Wohlfahrtsverbände, haben Glück.« Und die Verkehrsbetriebe, sie könnten ihren Umsatz maximieren. Einnahmen für die Beförderung könnten gesteigert werden, vom Steuerzahler finanziert. Und noch eine Branche habe Glück: »Die Politiker, denn die Arbeitslosenzahlen sinken.«

Vom Glück kirchlicher Wohlfahrtsverbände weiß auch ein Ein-Euro-Jobber, der namentlich nicht genannt werden will. Denn seine »Maßnahme« läuft noch. Er berichtet, daß der Caritas-Verband von den Ein-Euro-Jobbern vollen Einsatz verlangt. Gemeindebriefe evangelischer und katholischer Kirchen seien bei strömenden Regen verteilt worden, obg...

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