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12.06.2007 / Abgeschrieben / Seite 8

Der Zwischenfall mit dem US-Spionageschiff »Liberty« 1967

Am 8. Juni 1967, drei Tage nach dem Angriff Israels auf Nachbarstaaten, wurde das US-Spionageschiff »Liberty« in internationalen Gewässern des Mittelmeers von israelischen Kampfflugzeugen beschossen und bombardiert. Außerdem kam es zu einem Gefecht mit israelischen Torpedobooten. 34 US-Navy-Angehörige wurden getötet, 172 verletzt. 1987 wurden die Akten nach mehreren Untersuchungen auf diplomatischer Ebene geschlossen. Israel zahlte 13 Millionen US-Dollar Entschädigung an Opfer und Hinterbliebene, da es sich um eine Verkettung unglücklicher Umstände gehandelt habe. Überlebende Besatzungsmitglieder bestehen darauf, daß es sich um ein Kriegsverbrechen gehandelt hat. Am Freitag erinnerte die BBC an den Vorfall:

Der Angriff auf die »Liberty« (...) ist seit vier Jahrzehnten eine Quelle für Kontroversen. Die Unterstützer Israels behaupten, daß Kritiker den Vorfall lediglich benutzen, um den Staat Israel schlechtzumachen, während die Ankläger betonen, d...

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