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01.06.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Peak Oil – finale Ölkrise?

Weiter zunehmender Verbrauch, wenig entwickelte Alternativen: Bis zum Jahr 2010 überschreitet die globale Ölproduktion ihren Förderhöhepunkt

Steffen Bogs
Wenn die Energiepolitik nicht gravierend geändert wird, werde die weltweite Nachfrage nach Energie, produziert aus Öl, Gas, Kohle und Atomkraft sowie erneuerbaren Energiequellen, in den nächsten 23 Jahren um 57 Prozent steigen. Die aktuelle Ölbedarfsprognose der US-Energiebehörde geht davon aus, daß diese im Jahr 2030 bei 118 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag (bpd) liegen werde. Derzeit sind es rund 85 Millionen bpd. Als Haupttreiber der Nachfrage werden China, Indien und die USA angeführt.

Angesichts der aktuellen Förderraten der drei größten Ölfelder der Welt könnte es sich um eine sehr gewagte Prognose handeln, denn die nächste Ölkrise wird eine finale sein. Erdöl überschreitet voraussichtlich bis zum Jahr 2010 seinen globalen Förderhöhepunkt (»Peak Oil«) und geht dann rapide zur Neige.

Die drei größten Ölfelder der Welt, Ghawar in Saudi-Arabien, Burgan in Kuwait und Cantarell in Mexiko, befinden sich bereits im Förderabfall. Diese Felder decken etwa...



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