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24.04.2007 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Unions vor Neustart

US-Abgeordnetenhaus verabschiedete neues Gesetz zur betrieblichen Vertretung. Es durchzusetzen wird schwer und Bush droht mit Veto

Kurt Stand
Wahlen gelten gemeinhin als Indiz für den demokratischen Charakter einer Institution. Wenn aber Wahlen in einem Klima von Einschüchterung der Wähler durch die eine Seite und der Furcht vor Repressalien andererseits durchgeführt werden sollen, ist es mit der Demokratie nicht weit her. Die US-Gewerkschaftsbewegung hingegen unterstützt eine Gesetzgebung, wonach das Management verpflichtet wird, eine betriebliche Gewerkschaftsvertretung auch dann anzuerkennen, wenn eine Mehrheit der Arbeiter ohne Wahlakt eine entsprechende Bevollmächtigung für die Vertreter ihrer Interessen unterzeichnen. Ein solches Gesetz wurde im Februar dieses Jahres vom US-Abgeordnetenhaus verabschiedet. Es sieht auch eine Verschärfung der Geldbußen gegen das Management vor, wenn Unterstützer der Gewerkschaften (Unions) gefeuert werden. Es schreibt zudem bindend ein Schlichtungsverfahren vor, wenn Beschäftigtenvertretung und Unternehmensleitung nicht innerhalb von 120 Tagen nach Bestätig...

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