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31.03.2007 / Inland / Seite 4

Streit um Berliner Fichtebunker

Investor setzt auf Luxuswohnungen in Kreuzberger Kiez. Anwohner fürchten Mieterhöhungen durch neue Nachbarn. Bürgerinitiative will Museum im ehemaligen Gasometer einrichten

Stefan Otto, Wera Richter
Luxuswohnungen sind im Graefekiez in Berlin-Kreuzberg nicht gewünscht. Als bekannt wurde, daß ein Investor ausgerechnet den alten Bunker in der Fichtestraße für Gutbetuchte ausbauen will, schlossen sich etwa hundert Anwohner zusammen, um die Pläne des Architekten Paul Ingenbleek zu verhindern. Der will auf dem 8000 Quadratmeter großen Gelände dreißig Wohnungen bauen, zwölf davon exklusiv unter der riesigen Kuppel des Bunkers mit Weitblick.

Die Anwohner haben Angst, daß die Mieten in ihrem Stadtteil durch die Luxuswohnungen insgesamt steigen könnten. »In den meisten Häusern der Fichtestraße hat es in der Vergangenheit bei der Renovierung strenge Auflagen gegeben, um Miet­erhöhungen zu vermeiden. Wenn der Graefekiez nun mit hochwertigem Wohnraum durchsetzt wird, zeichnet sich ab, daß ein Milieuschutz künftig keine Rolle mehr spielt«, erklärte Martin Hoffmann von der »Initiative Fichtebunker« gege...

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