10.02.2007 / Ausland / Seite 6

Privatarmeen sahnen ab

Der Krieg im Irak ist ein Milliardengeschäft für private USA-Firmen: Hunderttausende hochbezahlte Söldner, die nur ihren Bossen unterstehen, marodieren durch das Land

Mumia Abu-Jamal
In den vielen Berichten und Debatten über die »neue Strategie« der US-Regierung unter George W. Bush, mehr Truppen in den Irak-Krieg zu schicken, geht ein wesentlicher Aspekt dieses Krieges völlig unter: die »andere« Armee, die dort Krieg führt. Gemeint ist nicht die der Briten, dem Juniorpartner der USA bei dieser ruchlosen militärischen Besetzung, obwohl die britische Regierung diese Operation mit einer beachtlichen Zahl von Soldaten mitträgt. Es geht auch nicht um die Armeen der »Koalition der Willigen«, die in der Regel ohne größere Kontingente aufmarschiert sind.

Es geht hier vielmehr um die Krieger der Privatarmeen, besser bekannt unter dem Begriff »contractors« – Männer also (und nur wenige Frauen), von denen es einige hunderttausend gibt, die bei privaten Firmen unter Vertrag sind und zumeist schwerbewaffnet ihren Auftrag erfüllen. Sie tragen Tarnanzüge, und nicht wenige von ihnen bekommen einen Sold in sechsstelliger Höhe.

Erinnert sei hier an den ...



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