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24.01.2007 / Antifa / Seite 15

UPS will sich nicht einmischen

Leitung des Transportunternehmens nennt das Verhindern von Neonazipropaganda »unerlaubten Einfluß auf die Meinungsäußerung«

Nick Brauns
Das Transportunternehmen UPS Deutschland will offenbar auch in Zukunft nicht gegen rechtsextreme Propaganda im Betrieb vorgehen. Nürnberger Gewerkschafter hoffen aber, das Unternehmen, bei dem deutschlandweit 15000 Beschäftigte arbeiten, durch öffentlichen Druck zum Einlenken zu bewegen.

Es geht um einen Vorgang im Zusammenhang mit den Betriebsratswahlen im März 2006. Dazu hatte der Betriebsratsvorsitzende von UPS Nürnberg, Tobias Dede, ein Flugblatt gegen die konkurrierende Liste der ver.di-Betriebsgruppe verbreitet, für das er einen Artikel der neonazistischen »Anti-Antifa Nürnberg« über zwei UPS-Betriebsräte heranzog. »Wir nutzen die sehr detaillierten Recherchen auf der zitierten Website«, empfahl Dede die vom bekannten US-Neonazi Gary Lauck ins Netz gestellte Homepage als verläßliche Informationsquelle. Geradezu als Geschenk für das Anti-Antifa-Register präsentierte Dede in seinem Pamphlet einen weiteren Gewerkschafter als »Altkommunisten«.

Ver.di schl...



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