Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Dienstag, 20. August 2019, Nr. 192
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13.01.2007 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Der Schwarze Kanal: Luft

Werner Pirker
Das bedeutendste am Amtsantritt der neuen österreichischen Regierung, schrieb Robert Misik am Tag der Angelobung des Gusenbauer-Kabinetts in der tageszeitung, sei der Abtritt der alten. Denn: »Schließlich geht damit fast beiläufig und betont lässig zu Ende, was vor sieben Jahren mit Dramatik, Pathos und viel Emotion begonnen hatte.« Doch so betont lässig die Ära der Rechtskoalition aus ÖVP und Haider- Partei auch geendet haben mag, so wenig lässig gestaltete sich der Beginn der neuen Regierung, nämlich als Skandal. Der Abgang der alten Regierung erfolgte deshalb »fast beiläufig«, weil die neue den alten Kurs fortzusetzen gedenkt.

Die Protestbewegung gegen die Regierungsbeteiligung der FPÖ vor sieben Jahren war sicher breiter als der gegenwärtige Protest gegen die Totalanpassung der SPÖ an die Vorgaben des Neoliberalismus. Doch die soziale Wut ist um ein vielfaches gestiegen. Der Widerstand ist bewußter geworden. Und er macht sich zunehmend auch an der Bas...

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