Schwarzer Kanal
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11.01.2007 / Ausland / Seite 7

Amazonas retten

18 Prozent des größten Urwalds der Welt sind bereits abgeholzt. Aktionsplan der Regierung »Lula« da Silva

Leonardo Boff (IPS)
Brasilien steht gegenwärtig von zwei Seiten unter Druck. Da ist einmal die Notwendigkeit, wirtschaftlich zu wachsen, und andererseits ein wachsender Druck, die eigenen natürlichen Ressourcen zu schützen, besonders den Amazonas. Dazu tragen die neuen Fronten der kapitalistischen Entwicklung wesentlich bei, denn sie vertiefen die bestehenden sozialen Ungleichheiten und beschleunigen gleichzeitig die ökologischen Ausbeutungsraten. Unter Berufung auf wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung wird weltweit die Nachhaltigkeit geopfert. Diese Option hat bedrohliche Konsequenzen: Erderwärmung, klimatische Veränderungen, absterbende biologische Vielfalt und Trinkwassermangel.

Zwei Irrtümer

Im Amazonas befinden sich die größten Regenwälder, die reichsten Süßwasserreserven und die größte biologische Vielfalt auf dem Planeten. Die ökologische Zukunft der Erde hängt also zu einem beträchtlichen Teil davon ab, wie man den Amazonas behandelt. Bevor wir die Amazonas-Poli...

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