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04.01.2007 / Inland / Seite 2

»Wir sehen keine fortgesetzte Dynamik«

Für Aufschwungseuphorie kein Anlaß. Mehr Lohn und öffentliche Investitionen wären sinnvoll. Ein Gespräch mit Gustav A. Horn

Daniel Behruzi
In Medien und Politik ist eine Aufschwungseuphorie ausgebrochen. Teilen Sie diese?

Ich verstehe ja, daß die Leute nach den sehr guten Zahlen des vergangenen Jahres euphorisch sind. Dennoch müssen wir mit größerer Besorgnis in die Zukunft blicken, denn die Mehrwertsteuererhöhung, die Haushaltskürzungen und die straffe Geldpolitik werden dafür sorgen, daß der Konjunkturaufschwung gebremst wird.
Offenbar wird der Aufschwung jetzt aber doch – anders als in den vergangenen Jahren – nicht nur vom Export, sondern auch von der Inlandsnachfrage getragen.
Das ist eine sehr positive Entwicklung. Aber dummerweise wird gerade die Mehrwertsteuererhöhung, die die Konsumenten stark belastet, die Inlandsnachfrage wieder dämpfen.

Ist die aktuelle Entwicklung ein Erfolg der Regierungspolitik?

Bezogen auf das vergangene Jahr schon. Die Regierung ist unter dem Motto gestartet: Erst stimulieren, dann sanieren – und ersteres war schon ganz richtig. In der Finanzpolitik war 2006 ei...

Artikel-Länge: 3822 Zeichen

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