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30.12.2006 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Neoliberale Schelte

OECD kritisiert zunehmende Rolle des russischen Staates in der Wirtschaft. Regierung zeigt sich unbeeindruckt

Tomasz Konicz
In einem kürzlich veröffentlichten Bericht übt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heftige Kritik am wirtschaftspolitischem Kurs Rußlands. Die oft auch als »Organisation der Ersten Welt« bezeichnete OECD, in der 30 Industrieländer vertreten sind, zeigte sich besonders über die wachsende Rolle des Staates in etlichen Sektoren der russischen Ökonomie besorgt.

Die wachsende staatliche Kontrolle der Rohstoff - und Finanzsektoren, des Flugzeugbaus und der Energiewirtschaft mache die russische Ökonomie anfällig für Korruption und erhöhe die Risiken bei der Unternehmensführung, hieß es in dem inzwischen sechsten Report zur wirtschaftlichen Entwicklung Rußlands. Langfristig sei dieser Trend seht beunruhigend, erklärte William Tompson, der Chefökonom der OECD, bei der Vorstellung des Berichts.

Strategische Sektoren

Die Putin-Administration ist in den letzten Jahren dazu übergegangen, in etlichen Wirtschaftssektoren sogenannt...

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