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16.11.2006 / Inland / Seite 4

Uniklinik zum Verkauf

Hochschulmedizin in Schleswig-Holstein soll privatisiert werden. Ver.di befürchtet Lohnkürzungen und Stellenabbau. Demonstration am Sonnabend

Daniel Behruzi
Die Privatisierungswelle im Gesundheitswesen rollt – und macht auch nicht vor den Einrichtungen der Universitätsmedizin halt. Nachdem die hessischen Unikliniken in Gießen und Marburg als erste ihrer Art bereits zum Jahreswechsel privatisiert wurden, soll nun auch die Hochschulmedizin in Schleswig-Holstein veräußert werden. Gegen entsprechende Pläne der großen Koalition in Kiel macht die Gewerkschaft ver.di mit einer Demonstration am Wochenende mobil.

»Wir sehen in der geplanten Privatisierung überhaupt keinen Sinn und lehnen diese ab, weil der Einstieg von Privaten zu Lasten der Beschäftigten und Patienten gehen wird«, erklärte die zuständige ver.di-Sekretärin Sabine Hebenstein am Mittwoch gegenüber junge Welt. Den Plänen des von Dietrich Austermann (CDU) geführten Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums zufolge soll die gesamte Krankenversorgung des Uniklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) von Privatkonzernen übernommen werden. Nur die Bereiche Forschung...

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