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09.11.2006 / Inland / Seite 5

Die rechtsextreme Mitte

Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Ausländerfeindlichkeit ist in Deutschland weitgehend konsensfähig

Sebastian Wessels
Rund ein Viertel der Deutschen wünscht sich »eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert«, noch jeder siebte hielte es für gut, einen »Führer« einzusetzen, der »Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand regiert«, und fast 40 Prozent meinen, die Bundesrepublik sei »durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet«. Diese und ähnliche Fragen und Antworten bilden das Datenmaterial der Studie »Vom Rand zur Mitte« der Friedrich-Ebert-Stiftung, die am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Sie befaßt sich mit rechtsextremen Einstellungen in der deutschen Bevölkerung.

Die repräsentative Befragung von knapp 5000 Personen unterscheidet zwischen sechs »Dimensionen« einer rechtsextremistischen Einstellung: Befürwortung einer rechtsgerichteten Diktatur, Chauvinismus,...

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