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07.11.2006 / Ausland / Seite 7

Arm mit drei Jobs

In Japan, dem zweitreichsten Land der Welt, explodiert die Armut. Sogenannte Wirtschaftsreformen für neue Unterschicht verantwortlich

Suvendrini Kakuchi (IPS), Tokio
In Japan, dem zweitreichsten Land der Welt, haben die vor fünf Jahren angelaufenen Wirtschaftsreformen und ein höchst löchriges Sozialnetz eine neue Unterschicht entstehen lassen. Die Reformen zielten auf eine Reduktion des Haushaltsdefizits und die Senkung der Lohnkosten, bewirkt haben sie eine eklatante Vergrößerung der Kluft zwischen Arm und Reich und den Absturz vieler junger Menschen in die Armut.

Offizielle Daten zur neuen Armut in Japan liegen nicht vor. Aber nach einer Untersuchung des TV-Senders Asahi verdienten die 20 Prozent reichsten Japaner 1980 das Zehnfache der 20 Prozent ärmsten Japaner. Heute haben die Reichen das 168fache dessen zu ihrer Verfügung, was die Armen zum Leben haben. Viele der Betroffenen schlagen sich mit zwei oder sogar drei Jobs durch und sind dennoch sehr oft nicht in der Lage, die tägliche Miete für ein kleines Zimmer zu bezahlen. Übernachten müssen sie an solchen Tagen in einer der Parkanlagen. Der 24jährige Masami gehör...

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