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05.10.2006 / Inland / Seite 4

Freundliches Frankfurt?

Von der propagierten »Weltoffenheit« ist in der Grenzstadt zu Polen nicht allzuviel zu spüren

Kamil Majchrzak
Als »Nahtstelle zwischen West- und Osteuropa« bezeichnet Oberbürgermeister Martin Patzelt (CDU) den vorgeschobenen Grenzposten Frankfurt/Oder: »Dies verhalf der Stadt zu ihrer Weltoffenheit, die auch heute noch zu spüren ist«, behauptet der OB. Ironisch dürften diese Worte für eine Vielzahl ausländischer Studenten der »Europa-Universität Viadrina« und afrikanischer Migranten klingen, die seit Anfang der 90er Jahre in der deutsch-polnischen Grenzstadt Zielscheibe ausländerfeindlicher Übergriffe sind. Und auch von seiten der Ausländerbehörde stehen sie unter Druck. Aufsehen erregte der Fall des Kenianers Joseph Mathenge, der sich am 23.März aus dem Fenster der Ausländerbehörde stürzte und seither querschnittsgelähmt ist. Mathenge sollte – nur wenige Tage vor seinem Trauungstermin – abgeschoben werden.

Ein weiterer Fall ist der des ukrainischen Wissenschaftlers Igor Pana­siuk. Bereits kurz nach Abschluß seines kulturwissenschaftlichen Studiums an der Viadrina...

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