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04.10.2006 / Feuilleton / Seite 13

Bruchstelle elftes Plenum

Zum Tod von Frank Beyer

Nach längerer Krankheit ist am Sonntag im Alter von 74 Jahren der Filmregisseur Frank Beyer gestorben. Daran, daß er die deutsche Kriegs- und Nachkriegsgeschichte wie kein zweiter in Szene gesetzt hat, gibt es keinen Zweifel. Bei aller Begabung war der wesentliche Grund dafür seine exzellente Ausbildung: Nachdem er am Kreistheater Crimmitschau erste Erfahrungen gesammelt hatte, begann er 1952 zunächst ein Studium der Theaterwissenschaften in Berlin, wechselte aber noch im selben Jahr an die Prager Filmhochschule FAMU. Während der fünfjährigen Studienzeit assistierte er verschiedenen DEFA-Regisseuren, ein Jahr lang schaute er Kurt Maetzig über die Schulter.

Die FAMU hatte er auf Empfehlung der SED besuchen dürfen, deren Mitglied er 1950 geworden war. Als 1960 Beyers »Fünf Patronenhülsen« herauskam, ein Episodenfilm über Interbrigadisten im Spanischen Bürgerkrieg, hochkarätig besetzt mit Erwin Geschonneck, Manfred Krug und Armin Mueller-Stahl, dürfte die Pa...

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