13.09.2006 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Microsofts nightmare

Berlin: Internationaler Kongreß beschäftigt sich mit dem Stand und den Perspektiven der offenen Internetnutzung

Rainer Balcerowiak
Zwar endeten die Wunschträume vom immerwährenden Aufschwung durch die rasante Entwicklung der Informationstechnologie kurz nach der Jahrtausendwende mit einer heftigen Bauchlandung an den Finanzmärkten, die wachsende wirtschaftliche und soziale Bedeutung dieser Branche ist jedoch unbestritten. Zu den Rohstoffen, um die erbitterte, weltweite Verteilungskämpfe geführt werden, gehören nicht nur Öl, Eisenerz und Wasser, sondern auch Wissen und dessen Verbreitung. Auf der einen Seite stehen Weltkonzerne wie Microsoft und Google, die ihre marktbeherrschende Stellung in den Bereichen Software und Informa­tionsdistribution mit allen nur denkbaren Mitteln verteidigen wollen. Dem steht eine immer größer werdende Open-Source(offene Quelle)-Bewegung gegenüber. Deren Stand und Perspektiven stehen im Mittelpunkt des Kongresses »Wizards of OS – Information freedom rules«, der vom 14. bis 16. September in Berlin stattfindet. Auf ihm wollen über 90 Wissenschaftler, Politi...

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