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11.07.2006 / Feuilleton / Seite 13

Wessen WM das war

Auch an den Klinsmännern haben die Bertelsmänner gut verdient. Kongreß in Hamburg am kommenden Wochenende

Thomas Barth
Seit zwei Dekaden bläst der Linken der neoliberale Wind ins Gesicht. Erklärungen der politischen Großwetterlage befriedigen kaum, ob sie nun den Abbruch des realsozialistischen Experiments, die Medienrevolution oder einfach die von den Mainstreammedien unermüdlich proklamierte »Globalisierung« bemühen. Unter dem Stichwort »Globalisierung« werden ideologische Mythen kolportiert, zu sich selbst erfüllenden Prophezeiungen gemacht: das Ausbluten der Staatskassen, die Abschaffung von Arbeitnehmerrechten, das Ende der Sozialsysteme. Es ist heute eine Hauptbeschäftigung der Linken, diese Mythen zu entlarven und zu bekämpfen. Wie gesagt: Sie fallen nicht vom Himmel, sie werden gemacht. Häufig steht dahinter ein mächtiger, lichtscheuer Akteur: Bertelsmann, die Windmaschine des Neoliberalismus.

Die Bertelsmann AG ist der fünftgrößte Medienkonzern weltweit, der größte in Europa. Gruner und Jahr mit den Zeitschriften Spiegel (gut 25 Prozent Beteiligung), Stern, Capita...

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