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07.07.2006 / Ansichten / Seite 5

»NPD will ihr Pressefest in Dresden durchführen«

Deutsche Stimme-Fest zählt zu den größten Neonazitreffen in Europa. Antifaschisten fordern Bürger auf, keine Geschäfte mit Rechten zu machen. Ein Gespräch mit Jelena Schneider

Markus Bernhardt
* Jelena Schneider ist Sprecherin der Kampagne »Der NPD den Boden entziehen«, venceremos.antifa.net


Sie haben sich kürzlich mit einem offenen Brief an die Dresdner Bevölkerung gewandt und diese aufgefordert, keine Geschäfte mit Neonazis zu machen. Was war der konkrete Anlaß dafür?

Ein Dresdner vermietet der NPD derzeit sein Grundstück in Dresden-Pappritz, ein Gelände mit Tennishalle. Auch der Verkauf an die NPD ist offenbar im Gespräch. Die Neofaschisten wollen dort im August das Pressefest der Parteizeitung Deutsche Stimme durchführen. Das Treffen gehört zu den größten Neonaziveranstaltungen in Europa. Wenn es nicht Leute gäbe, die mit den Neonazis Geschäfte machen, hätten die Rechten keine Chance, in Dresden größere Treffen durchzuführen. Für Saalveranstaltungen finden sie schon jetzt keine Vermieter mehr.


Neonazis haben bereits in der Vergangenheit verstärkt versucht, Immobilien ...


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