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24.06.2006 / Inland / Seite 4

Schikanieren und abschieben

Libanesischer Kurde soll nach 20 Jahren raus aus Deutschland. Petitionsausschuß in Hannover lehnte Bleiberecht ab

Reimar Paul
Dem vor mehr als 20 Jahren aus dem Libanon in die Bundesrepublik Deutschland geflüchteten Kurden Sami Meri sowie seinen sechs Kindern droht nach Angaben von Unterstützern nun die Abschiebung in die Türkei. Der Petitionsausschuß des niedersächsischen Landtages habe mehrheitlich eine Bittschrift für ein Bleiberecht Meris abgelehnt, teilte der Göttinger Arbeitskreis Asyl am Freitag mit. Eine endgültige Entscheidung des Landtages stehe zwar noch aus, doch folge das Plenum in der Regel dem Votum des Petitionsausschusses. Die juristischen Möglichkeiten für ein Bleiberecht gelten in diesem Fall als erschöpft.
Sami Meri (35) sei 1985 wegen des Bürgerkrieges im Libanon nach Deutschland gekommen, erklä...

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