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21.06.2006 / Feuilleton / Seite 12

Im Düstergraben

Wenn der Bürgermeister »Extremismus« fürchtet: In Halberstadt spielten Konstantin Wecker und andere gegen Nazis

Donna San Floriante
Im März wollten Konstantin Wecker und Heinz Ratz in Halberstadt ein Konzert unter dem Motto »Nazis raus unserer Stadt« geben. Sie durften nicht – die NPD hatte dagegen Druck gemacht. Für die Entscheider in dem sachsen-anhaltinischen Örtchen das entscheidende Kriterium. Am Samstag durften Wecker und Ratz dann doch, während die NPD ihre Protestdemo nicht durchführen konnte.

1179 habe Heinrich der Löwe, nachdem er München gegründet hatte, Halberstadt geplündert und zerstört. Gleichwohl sei er, der Münchner Konstantin Wecker, nicht in Sachen eines »Anti-Halberstadt-Feldzugs« hier. Er sehe das Open-Air unter dem Motto »Jetzt erst recht: Nazis raus aus unserer Stadt!« als Akt der Wiedergutmachung für die Taten des Münchner Stadtgründers.

Diese launige Eröffnung hatte sich Wecker zurechtgelegt, um Distanz zwischen sich und das Grußwort des Bürgermeisters, Dr. Harald Hausmann, zu bringen. Das wäre nicht nötig gewesen. Der Mann, der früher einen Schlachthof leitete...



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