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15.05.2006 / Inland / Seite 5

Gute Karten für die Opposition

Berliner Krankenhauskonzern Vivantes: Bei Betriebsratswahl könnten sich linke Kritiker des Managements durchsetzen

Daniel Behruzi

Egal, wie die heute beginnende Betriebsratswahl beim Berliner Krankenhauskonzern Vivantes ausgeht – ver.di wird sich am Ende mit ziemlicher Sicherheit als Siegerin fühlen dürfen. Der Grund: Die Gewerkschaft unterstützt mit den Listen »Eine für alle« und »Gegen den Strom« die zwei aussichtsreichsten Gruppierungen. Während erstere aber die stärkste Fraktion im jetzigen Betriebsrat stellt, steht letztere in deutlicher Opposition zur bisherigen Politik der Beschäftigtenvertretung.

»Aus Sicht der Geschäftsführung liegen fünf Jahre erfolgreicher Sanierung hinter uns. Für uns Beschäftigte waren das fünf Jahre permanenter Abbau von Personal.« Diese vernichtende Bilanz des »Sanierungsprozesses« bei Vivantes zieht »Gegen den Strom« in ihrem Aufruf zur Betriebsratswahl. 4200 Stellen – jeder dritte Arbeitsplatz in der Krankenhausgesellschaft – seien den Maßnahmen des Managements in den letzten Jahren zum Opfer gefallen, rechnen die Kritiker vor...

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