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15.05.2006 / Ausland / Seite 7

Weg nach Westen

Der Ukraine kann die Integration in EU und NATO gar nicht schnell genug gehen. Das war der wichtigste Hintergrund des Staatsbesuchs von Präsident Juschtschenko in Polen

Tomasz Konicz

»Es wird keinerlei Änderung unserer Politik gegenüber der Ukraine geben, die polnische Politik ist in dieser Hinsicht sehr stabil.« Mit Nachdruck hat Polens Staatspräsident Lech Kaczynski am vergangenen Freitag auf einer Pressekonferenz die Kontinuität der engen Kooperation zwischen den beiden Ländern verteidigen müssen. Genötigt haben ihn dazu seine neuen Koalitionspartner. Neben der populistischen Bauernpartei »Samoobrona« befindet sich die rechtsextreme »Liga der Polnischen Familien« (LPR) seit kurzem in der Regierung. Beide Gruppierungen sind antiwestlich eingestellt und favorisieren eine engere Zusammenarbeit mit Rußland. Eine Gelegenheit zur Sabotage der offiziellen, proukrainischen Außenpolitik Polens sah die LPR im Staatsbesuch des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko vom 12. und 13. Mai gekommen, in dessen Verlauf auch der ukrainischen Opfer eines von polnischen Partisanen 1945 verübten Massakers gedacht werden sollte. Die der Partei nah...

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