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15.05.2006 / Feuilleton / Seite 12

Vor Übertheoretisierung wird gewarnt

Wolfgang Abendroth gegen die »Modernesozialisten« verteidigen! Eine Arbeitskonferenz in Leipzig

Herbert Münchow

Aller guten Dinge sind drei. Unter dem Titel »Gegenmacht schaffen« fand nach Marburg und Frankfurt/Main am Samstag in Leipzig eine weitere Konferenz zum 100. Geburtstag des sozialistischen Politikwissenschaftlers Wolfgang Abendroth (2.5.) statt, dem wohl strategisch klügsten marxistischen Denker in Deutschland seit Rosa Luxemburg.

Den Veranstaltern (Marxistisches Forum Sachsen, RotFuchs-Förderverein Region Leipzig und Marx-Engels-Stiftung) ging es sowohl um eine Würdigung als auch um die Diskussion seines Werks hinsichtlich der aktuellen Debatte um sozialistische Programmatik in der Linkspartei und anderswo.

Der Ausgangspunkt und zugleich der rote Faden der Debatte unter den zirka 30 Teilnehmer im LiebknechtHaus war Abendroths Konzept einer auf progressive Gesellschaftsveränderung gerichteten wissenschaftlichen Politik. Dabei gehe es insbesondere darum, die Kluft zwischen gesellschaftlicher Wirklichkeit und gesellschaftli...

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