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15.05.2006 / Feuilleton / Seite 12

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Was denken Jugendliche ab 12? Weibliche Servilität steht hoch im Kurs, Homosexualiät gilt als unsexy – eine empirische Untersuchung von Frigga Haug und Ulrike Gschwandtner

Thomas Wagner

Wie steht es mit dem politischen Bewußtsein von Jugendlichen? Unterscheidet sich das Rollenverständnis der Jungen und Mädchen von dem der vorangegangenen Generationen? Haben Klassenzugehörigkeit und Geschlecht immer noch prägenden Einfluß auf die Lebenschancen von Jugendlichen? Wie ist es darüber hinaus um ihre Wünsche und Zukunftsvorstellungen bestellt? Ein neues Buch des Argument-Verlags gibt empirisch fundierte Antworten, die der derzeit wieder erhitzt geführten Debatte um die Aufgaben des deutschen Schulsystems mehr Bodenhaftung geben könnten. Unter dem schönen Titel »Sternschnuppen« veröffentlichen Frigga Haug und Ulrike Gschwandtner ihre Untersuchung von 473 Schulaufsätzen zum Thema »Ein Tag in meinem Leben in 20 Jahren«. Sie demonstrieren darin anschaulich, wie sehr die Zukunftsbilder und Glücksvorstellungen von heute zwölf- bis 19jährigen Jugendlichen aus Österreich und Deutschland den vorherrschenden bürgerlichen Normen verhaftet ...

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