29.04.2006 / Ansichten / Seite 8

Drei Jahre nach »Kriegsende« im Irak: Mission impossible

Werner Pirker

Am 1. Mai 2003 verkündete US-Präsident George W. Bush auf dem Flugzeugträger »USS Lincoln« nahe der amerikanischen Küste das Ende des Krieges gegen den Irak. Mit einer Bomberjacke der US Air Force bekleidet, triumphierte er: Mission accomplished. Drei Jahre später ist die Mission immer noch nicht erfüllt, und sie erweist sich mehr und mehr als unerfüllbar.

Der Regimewechsel vollzog sich nach dem Einmarsch der US-Truppen in Bagdad binnen Stunden, denn der baathistische Staatsapparat hatte sich fast widerstandslos ergeben. Doch das danach angesagte »State building«, der Aufbau eines neuen irakischen Staates nach den Plänen der imperialen Baumeister, ist ein hoffnungsloses Unterfangen geblieben. Die einzige Kraft, mit der ein Staat zu machen gewesen wäre, der baathistische Machtapparat, ist von den Besatzern in den Untergrund getrieben worden. Die USA hatten nich...

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