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29.04.2006 / Ansichten / Seite 3

High Noon in der WASG

Auf dem Parteitag in Ludwigshafen könnte sich die Wahlalternative spalten. Diskussion von Ulrich Maurer und Inge Höger

Inge Höger ist stellvertretende Vorsitzende und Ulrich Maurer parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion »Die Linke«. Beide sind im vergangenen Jahr zunächst der WASG und in der Folge auch der Linkspartei.PDS beigetreten.

Wird es die WASG nach diesem Wochenende noch geben?

Ulrich Maurer: Ich hoffe es, aber ich weiß es nicht.

Inge Höger: Ich hoffe es auch. Deshalb habe ich zusammen mit anderen für den Parteitag das Papier »Für eine starke, geeinte Partei der demokratischen Linken!« verfaßt.

An welcher Klippe könnte das Parteischiff zerschellen? Ist es die Berlin-Frage?

Höger: Die Berlin-Frage – also die Separatkandidatur der WASG in der Hauptstadt und wie sich die Bundespartei dazu verhält – wird doch nur von den Medien hochgespielt. Daran werden wir nicht kaputtgehen.

Maurer: Doch, der Knackpunkt ist Berlin. Es kann nicht sein, daß WASG und Linkspartei sich zur Bildung einer gemeinsamen Partei entschlossen haben und dann eine unserer U...


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