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28.04.2006 / Thema / Seite 10

Die Balkan-Spur

Der mutmaßliche Drahtzieher der Terroranschläge vom 7. Juli 2005 in London war für den britischen Geheimdienst MI 6 im Kosovo aktiv

Jürgen Elsässer
Am 7. Juli 2005 zerrissen morgens um 8.50 Uhr drei Bomben innerhalb von 50 Sekunden Zugwaggons in oder kurz vor den Londoner U-Bahnhöfen Aldgate, Edgware Road und Russell Square. 57 Minuten später detonierte eine vierte Bombe im Doppeldeckerbus Nr. 30 nahe Tavistock Square. Insgesamt starben 56 Menschen, darunter die vier mutmaßlichen Attentäter. Am 21. Juli sollten angeblich vier weitere Bomben im Londoner Nahverkehrsnetz explodieren. Es kam jedoch nur zu harmlosen Verpuffungen ohne Personenschäden.

Direkt nach den Schreckenstaten gab es von verschiedenen Seiten Hinweise, die verwendeten Bomben seien möglicherweise balkanischer Herkunft gewesen. Die Times schrieb, »daß die für die vier Anschläge verwendeten Sprengsätze sehr wahrscheinlich von ein und demselben Hersteller stammen. Dieser hat Militärsprengstoff für die Bomben benutzt, der aus dem Balkan gekommen sein könnte.« Und am 13.Juli stand im gleichen Blatt: »Spuren von Plastiksprengstoff ... sind a...

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