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03.04.2006 / Titel / Seite 1

Basis als Fusionsreaktor

WASG-Urabstimmung: Deutliche Mehrheit für Fortsetzung der Verhandlungen über Zusammenschluß mit der Linkspartei.PDS. Schwache Wahlbeteiligung

Rainer Balcerowiak

Die Urabstimmung in der WASG über die Fortsetzung der Verhandlungen mit der Linkspartei.PDS mit dem Ziel der Bildung einer gemeinsamen Partei im kommenden Jahr ist beendet. Von den rund 11900 Mitgliedern der Partei haben sich 57 Prozent beteiligt, von denen sich wiederum 78,3 Prozent für den Fortgang der Fusionsverhandlungen aussprachen. 19,1 Prozent stimmten mit nein, der Rest verteilte sich auf Enthaltungen und ungültige Stimmen. Im Urabstimmungstext wird der Bundesvorstand aufgefordert, bis zum Herbst 2006 den Mitgliedern Vorschläge für ein Programm, eine Satzung und den zeitlichen und organisatorischen Ablauf der Neubildung einer linken Partei zur Diskussion vorzulegen.

Bundesvorstandsmitglied Thomas Händel sprach vor Journalisten am Sonntag von einem »klaren Votum« für eine gesamtdeutsche Linkspartei, zeigte sich aber über die geringe Wahlbeteiligung enttäuscht. Die Basisentscheidung müsse nun ausgestaltet werden. Auf dem WASG-Bundes...

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