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30.03.2006 / Ansichten / Seite 3

»In der Form eine typisch deutsche Auseinandersetzung«

Noch sprechen hiesige Gewerkschaften mit dreister werdenden Unternehmern nicht französisch. Ein Gespräch mit Jutta Blankau

Wolfgang Pomrehn
Jutta Blankau ist Leiterin des IG-Metall-Bezirks Küste

In der Metalltarifrunde ist die Friedenspflicht abgelaufen. Bisher sind alle Verhandlungen Ergebnislos geblieben. Wie reagiert die Gewerkschaft?

Zunächst einmal gibt es Warnstreiks. Wir haben am Mittwoch begonnen und am heutigen Donnerstag geht es weiter. Auch für nächste Woche sind bereits Aktionen geplant.

Was fordert die IG Metall?

Fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt, Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 38 Euro und einen Tarifvertrag über vermögenswirksame Leistungen. Der war bereits im vergangenen Jahr ausgelaufen. Außerdem fordern wir einen Tarifvertrag über Innovation und Qualifizierung.

Was muß man sich darunter vorstellen?

Da geht es zum einen um mehr Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte. Die sollen jedes Jahr von der Unternehmensleitung einen Plan über die vorgesehenen Produkt- und Prozeßinnovationen vorgelegt bekommen. Zum anderen wollen wir die betriebliche Weiterbildung verstärken und Rechtsansp...






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