Gegründet 1947 Sa. / So., 19. / 20. Oktober 2019, Nr. 243
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
23.02.2006 / Ausland / Seite 2

Foltern ohne Folgen

Die meisten Todesfälle in US-Gewahrsam bleiben ohne Konsequenzen

Der gewaltsame Tod von Gefangenen in US-Gewahrsam im Irak oder in Afghanistan bleibt in den meisten Fällen ohne Konsequenzen, wie die Menschenrechtsgruppe Human Rights First am Mittwoch berichtete. In nur zwölf von 34 gewaltsamen Todesfällen sei es bislang zu einer Bestrafung gekommen, wobei die Höchststrafe für einen der beteiligten US-Soldaten bei fünf Monaten Haft lag, wie die Organisation erklärte. Darüber hinaus wurde in fast der Hälfte von 98 insgesamt bekannt gewordenen Todesfällen nie eine Todesursache bekanntgegeben.


Human Rights First wertete für den 128seitigen Bericht Militärakten, Medienberichte und andere Dokumente aus. Das Pentagon teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AP mit, es könne nichts zu den Ermittlungen oder Bes...

Artikel-Länge: 2374 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €